HSH-Methode – Bodenarbeit mit dem Pferd

geschrieben von admin am März 10th, 2011

Seit einiger Zeit hat eine Unterstellerin in unserem Stall große Probleme mit ihrem Pferd. Die Stute will einfach niemanden mehr aufsteigen lassen. Mal ganz abgesehen davon, das die Zahl der Freiwilligen auch langsam schrumpft. Kaum hat man den Fuß im Steigbügel, explodiert das Pferd derart, dass es sich auch von unten kaum halten lässt.

Jetzt gehen, wie es in einem Stall häufig ist, die Meinungen sehr auseinander. Die Einen meinen, das ist reiner Unwille, die Anderen sagen, das Pferd will zeigen, das es Schmerzen hat. Inzwischen haben mehrere Tierärzte das Pferd untersucht, eine Osteopathin und eine Chiropraktikerin haben außerdem behandelt.

Im täglichen Umgang verhält sich die Stute völlig normal. Sie läßt sich problemlos anbinden, putzen und auch beim Spazierengehen hat man den Eindruck, dass sie Freude daran hat. Da die Besitzerin sich selber nicht mehr auf das Pferd traut, wurde überlegt eine professionelle Bereiterin zu engagieren.

Aber als ich eben durch Zufall auf die Seiten von Frau Schöpke gestoßen bin, dachte ich: genau das ist es! Dem Pferd einfach Zeit geben und sämtliche Lektionen erst einmal nur vom Boden aus üben. Durch die HSH-Methode wird das Pferd spielerisch motiviert und gewinnt Vertrauen zu “seinem Menschen”.

Wer mehr darüber lesen möchte, findet viele Informationen und aufschlussreiche Fotos unter  www.stall-schoepke.de .

Ich denke, das könnte eine Lösung für die Stute und ihre Besitzerin sein…

 

Frühlingszeit – Fellwechselzeit (Fellwechsel beim Pferd)

geschrieben von admin am März 8th, 2011

So schön es auch ist, die ersten Frühboten zu empfangen und den Eindruck zu haben, dass die Pferde die Sonnenstrahlen im März  geniessen, beginnt dennoch für manche Pferde eine anstrengende Zeit. Die Zeit des Fellwechsels!

Der Organismus wird besonders bei alten und kranken Tieren  beim Fellwechsel sehr  belastetet.  Das liegt daran, dass der Stoffwechsel nicht mehr so gut funktioniert und häufig keine Energiereserven zur Verfügung stehen. Das Pferd hat dann Schwierigkeiten, das Fell abzuwerfen und neues zu bilden. Darum ist die richtige Fütterung gerade zu dieser Zeit besonders hilfreich und wichtig.

Seit einigen Jahren beginne ich schon rechtzeitig mit der Zugabe von bestimmten Kräutern und ausgewählten Ölen.  Ein gutes Angebot findet man z. B.  bei www.deganius.de . Das Besondere ist, dass man dort nicht nur einzelne Kräuter bestellen, sondern  auch ein Kräuterabo abschliessen kann. Passend zur Jahreszeit (Fellwechsel, Husten usw.) bekommt man die entsprechende Mischung zugeschickt. Somit füttert man sehr abwechslungsreich und der jeweilige Bedarf  des Pferdes wird gedeckt.

Ansonsten hilft auch Bürsten, Bürsten und nochmal Bürsten…

 

Auf den “Buschfunk” ist Verlass

geschrieben von admin am Februar 21st, 2011

Ich war die erste Woche auf dem Hof, konnte es selbst kaum glauben, da wußten es schon alle Anderen. Mein Telefon stand nicht mehr still, dabei hatte ich doch erst vor, zu annoncieren. Aber bevor ich überhaupt dazu kam, kamen schon die ersten Anfragen nach Pensionsplätzen. Was man dabei alles lernt…

Den Einen war es zu teuer, was natürlich ein Grund ist, sofort aufzulegen. Den Anderen wollte einfach nicht in den Sinn, das Pferde auch in einem Offenstall überleben können.

Aber es gab auch viele nette Gespräche und nach relativ kurzer Zeit war der Stall voll.  Mit jedem neuen Pferd wuchs meine Freude, aber auch die Arbeit… Als die Tage dann langsam länger wurden, die Temperaturen in den Plusbereich kletterten und die Vögel den Frühling ankündigten, wollte ich den anderen Reitern nicht immer nur mit der Forke in der Hand hinterherschauen. Ich wollte auch wieder reiten. Aber meine alte Stute konnte ich nicht mehr reiten und außerdem war sie noch nicht bei mir. Also mußte ein Pferd für mich her! Mir war klar, dass ich das meiner Familie schonend beibringen mußte, da unser Familienleben jetzt eh´schon sehr pferdelastig war.

Außerdem wollte ich ja auch nur mal gucken und so stöberte ich auf den Pferdemarktseiten im Internet herum. Wie gesagt, nur mal so gucken, nichts weiter…

 

Der erste Arbeitstag als Hofbesitzer

geschrieben von admin am Februar 10th, 2011

Anfang Februar, 25 cm Schnee, minus 14 Grad Celsius, strahlend blauer Himmel und Sonne satt! Wenn das kein guter Arbeitsbeginn ist! Dazu ein halbes Dutzend rehbraune Augenpaare, die mich erwartungsvoll anstarren: “Du bist also die Neue! Na egal, Hauptsache, wir bekommen unser Futter! “

Was war ich froh, dass ich die ersten Pferde mit übernommen hatte. So hatte ich nicht das Gefühl, völlig bei Null anzufangen.

Es stand von Anfang an fest, meine inzwischen altgewordene Stute zu mir zu holen. Sie war schließlich der Grund für meinen Neuanfang! Aber es war absolut kein Reisewetter für meine Rentnerin und so pendelte ich die erste Zeit zwischen dem eigenen Hof und dem anderen Pensionsstall. Zu Beginn war das okay für mich, weil die Stute es in ihrem Stall auch gut hatte. Mit der Zeit wurde ich aber immer ungeduldiger. So süss “meine” Pensionspferde auch waren, ich wollte mein eigenes Pferd versorgen.

Aber zurück zum ersten Arbeitstag. Es war toll! Und meine erste Erkenntnis: Ohne Hammer geht im Offenstall gar nichts!  Die Äppel waren nämlich alle gefroren und mit der Erde fest verwachsen! Also abschlagen und immer schön dabei den Mund zu…!

Man lernt halt nie aus…

 

Brennnessel – natürlich entschlacken

geschrieben von admin am Februar 8th, 2011

Von den Einen als ungeliebtes Unkraut verteufelt und von den Anderen als wertvolle Heilpflanze anerkannt. Die Brennnessel gehört heute zu den wichtigsten Heilmitteln zur Blutreinigung.

Ihre Anwendungsebiete:

  • Blutarmut / Eisenmangel
  • Harnwegsinfektionen
  • Nierenerkrankungen (auch zur Vorbeugung)
  • Rheuma
  • Gicht

Die Inhaltsstoffe der Brennnessel wirken u.A. diuretisch (harntreibend), analgetisch (schmerzstillend), antiphlogistisch (entzündungshemmend) und antirheumatisch.

Ein Tee zur innerlichen Anwendung wird wie folgt zubereitet:

Zwei gehäufte Esslöffel frischer Blätter oder Wurzeln in ca. 200ml kochendes Wasser geben und etwa 5 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Anschließend abseien, abkühlen und über das Futter verteilen. Bei getrockneten Brennnesseln genügt ein Esslöffel auf 200ml Wasser.

Als Kur empfiehlt es sich, den Tee über eine Zeitspanne von 3 Wochen zu verabreichen.

Äußerlich kann man Brennnesseln zur Unterstützung  von rheumatischen Beschwerden anwenden.

Vorsicht bei tragenden Tieren: Die Wirkstoffe der Brennnessel können evtl. Gebärmutterkontraktionen hervorrufen.

Schon Hippokrates, der berühmteste Arzt der Antike, hatte die Brennnessel als Heilpflanze entdeckt.